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Verschwörung, die jetzt Robespierre und Euch bedroht;und von welcher Eine leitende Spur, und Einen Fadenund Schlüssel zu erkaufen, Ihr sechzig gewöhnliche Lebenals einen wohlfeilen Preis gern hingeben würdet.»
„Das ändert die Sache," «ersetzte DurnaS lebhaft,„wenn Du das kannst, will ich auf meine eigene Verant-wortlichkeit das Verhör'der Italienerin aufschieben. Nenneeinen Ersatzmann!"
„Ihr seht ihn vor Euch!"
„Du!" rief Dumas, und eine Furcht, die er nichtverhehlen konnte, verrieth sich in seiner Neberraschung.„Du! — und Du kommst zu mir allein, bei Nacht, umDich der Gerechtigkeit zu überliefern? Ha! das ist eineSchlinge! Zittere, Thor! Du bist in meiner Gewalt, undich kann Euch Beide haben!"
„DaS könnt Ihr," sagte der Fremde, mit einemruhigen Lächeln der Verachtung; „aber mein Leben istEuch werthloS ohne meine Enthüllungen. Sitzt still! ichbefehle es Euch — hört mich an!" und das Licht dieserunerschrockenen Augen lähmte dm Richter und schüchterteihn ein. „Ihr laßt mich in die Conciergerie bringen, Ihrsetzt mein Verhör, unter dem Namen Zanoni, an, unterEurem Schube für morgen. Wenn ich Euch nicht durchmeine Aufschlüsse befriedige, so habt Ihr das Weib alsGeisel, deren Leben zu fristen ich sterbe. Nur einen Auf-schub von einem Tag für sie verlange ich. Nebermorgenwerde ich Staub seyn-und Ihr könnt Eure Rachsucht andem noch übrigen Leben auslaffen. Nun! Richter und