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Dumas das Blatt hinschob, — „gewähre die Bitte un-bedingt; wenigstens sofern sie nicht unsere Liste von Kö-pfen vermindert. Aber ich will Henriot die Gerechtigkeitwiderfahren lassen, zu bezeugen,-daß er nie bittet loSzu-laffen, sondern zu packen. Gute Nacht! Ich bin erschöpft— mein Geleite wartet unten; nur bei solchen Veranlas-sungen wage ich mich überhaupt Nachts auf die Stra-ßen." * Und mit einem langen Gähnen verließ Fouquierdas Zimmer.
„Laß denUeberbringer ein!" sagte Dumas, der welkund eingetrocknet, wie prakticirende Rechtsmänner es meistsind, so wenig Schlaf zu bedürfen schien, als seine Per-gamente.
Der Fremde trat ein.
„Rene-FranqoiS Dumas," sagte er, sich dem Prä-sidenten gegenüber setzend; und mit besonderem Nach-druck bediente er sich in seiner Anrede der Mehrzahl, wieum seine Verachtung des revolutionären Jargons an denTag zu legen; „unter den Aufregungen und Beschäfti-gungen Eures Lebens in den jüngsten Zeiten "weiß ichnicht, ob Ihr Euch noch erinnern könnt, daß wir uns frü-her schon gesehen?"
Der Richter prüfte genau die Züge seines Besuchs,
» Während der späteren Zeiten der SchreckenSregicrung gingFouquierdes Nachts selten und nie ohne Bedeckung aus. Wäh-rend der Schreckensherrschaft waren die am meiste» vomSchrecken Geplagten — ihre Könige!