Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
106
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sen Worten gab der Fremde Bleistift und Brieftasche indie zitternden Hände des Soldaten.

Und wo ist das Gold?"

Hier!"

Mit einiger Schwierigkeit kritzelte Henriot die ihmangegebenen Worte hin, griff gierig nach dem Golde, be-stieg sein Pferd und war weg.

Inzwischen sagte Fouquier, nachdem er die Thürehinter Henriot geschloffen, scharf:Wie kannst Du sowahnfinnig sehn und diesen Spitzbuben in Harnisch jagen?Weißt Du nicht, daß unsere Gesetze Nichts sind ohne diephysische Stärke unserer Nationalgarde, und daß er ihrFührer ist?" !

Ich weiß so Viel, baß RobeSpierre muß wahnstn- !mg gewesen seyn, wie er diesen Trunkenbold an ihreSpitze stellte, und beherzige meine Worte, Fouquier,wenn es zum Kampf kommt, wird dieses Menschen Un-fähigkeit und Feigheit uns verderben! Ja, Du erlebstes vielleicht selbst, Deinen geliebten RobeSpierre anzukla-gen, und in seinem Fall mit unterzugehen."

Bei all dem müssen wir uns gut mit ihm stellen,bis wir Gelegenheit finden, ihn zu fassen und zu köpfen.

Um sicher zu seyn, müssen wir denen schmeicheln, dienoch im Besitz der Macht sind, und um so mehr, je mehr !

wir wünschen sie abzusetzen. Glaube nicht, daß dieser !

Henriot, wenn er morgen aufwacht. Deine Drohungen tvergißt. Er ist der Rachsüchtigste von allen Menschen. Dumußt morgen früh zu ihm schicken und ihn begütigen." §