Bestie, der ihre Beute entgangen, grollte und brummteer, während sein schwerer Schritt die Treppe hinunter-klirrte. Ein großer Soldat zu Pserd, führte Henriot« Pferddie Straßen auf und ab; und wie der General unter demThor wartete, bis sein Untergebener umkehrte, redete ihnein an der Mauer stehender Fremder an:
„General Henriot, ich habe mit Dir zu sprechen ge-wünscht. Der Nächste an Robespierre bist Du, oder solltestDu seyn, der mächtigste Mann in Frankreich."
„Hm — ja, ich sollte es sepn. Was dann? NichtJeder hat, was seinen Verdiensten gebührt!"
„Still!" sagte der Fremde, Dein Sold ist kaumDeinem Rang und Deinen Bedürfnissen gemäß."
„Das ist wahr."
„Selbst in einer Revolution sorgt doch Einer gernfür sein Vermögen!"
„vluble, sprich freiheraus, Bürger!"
„Ich habe tausend Goldstücke bei mir; fie sind Dein,wenn Du mir Eine kleine Gunst bewilligst!"
„Bürger, ich sage sie zu!" sagte Henriot, maje-stätisch seine Hand schwenkend. „Etwa einen Schurken zudenunciren, der Dich beleidigt hat?"
„Nein; sondern nur einfach dieß: schreibe folgendeWorte an den Präsidenten DumaS — 'Laß den Ueber-bringer dieses vor Dich; und wenn Du ihm die Bitte, dieer Dir vorträgt, gewähren kannst, wird es eine unschätz-bare Verpflichtung seyn für Franpois Henriot!'" Mit die-Bulwer'S Romane. 6. 8