Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
104
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gallichter und hochmüthiger Mann, stand im Begriff, inähnlichem Ton zu antworten, als der schlauere Tinvilleihm die Hand ans den Arm legte, und zu dem Generalsich wendend, sagte:Mein lieber Henriot, Dein uner-schrockener Republikanismus, der allzu geneigt, Anstoßzu geben, muß lernen eine Rüge von dem Vertreter desrepublikanischen Gesetzes hinzunehmen. Im Ernst, manoller, Du mußt die nächsten drei oder vier Tage nüchternscyn; wenn die Krisis vorüber, wollen wir, Du und ich,eine Flasche mit einander trinken. Komm, Dumas, laßDein herbes Wesen fahren, und schüttle unserem Freunddie Hand. Nur keinen Hader unter uns selbst!"

Dumas besann sich, und streckte dann die Hand aus,die der Unhold drückte; trunkene Thränen folgten auf sei-nen wilden Trotz und halb schluckend halb schluchzendstammelte er die Betheuerungen seiner Bürgergesinnungund das Versprechen der Nüchternheit heraus.

Gut, wir verlassen uns auf Dich, mon lZönöruI,sagte Dumas,und jetzt, da wir Alle für morgen rüstigerKraft benöthigt sind, geh heim und schlafe gesund!"

Ja, ich vergebe Dir, Dumas ich verzeihe Dir.Ich bin nicht rachsüchtig ich! Aber doch, wenn Einermir droht wenn Einer mich beschimpft" und wieder,wie die Wechsel der Stimmung beim Rausch sich schnellfolgen, sprühten seine Augen Feuer durch die schnödenThräuen hindurch. Mit einiger Schwierigkeit gelang esendlich Fouquier, das Unthier zu begütigen und aus demZimmer zu führen. Aber immer noch, wie eine wilde