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de, wo das Opfer meines Selbsts für ein anderes dasDaseyn von Jahrhunderten zu seinem Ziele führt, dieKleinheit des Lebens, verglichen mit der Majestät desTodes; aber, oh, himmlischer Tröster, selbst jetzt noch,selbst in Deiner Gegenwart, betrüben mich die Gefühledes Herzens, die mich zum Opfer begeistern. Sie, für dieich sterbe, zurückzulaffen in dieser schlimmen Welt, ohneHülfe, ohne Schutz! die Gattin! das Kind! oh! sprichmir hier Trost ein!"
„Und was," sagte der Besuch mit einem leisen Ac-cent des Vorwurfs im Tone himmlischen Mitleids, „wasmit all Deiner Weisheit und Deinen sternglänzenden Ge-heimnissen — mit all Deinem Reiche der Vergangenheitund Deinen Gesichten der Zukunft — was bist Du gegenden Alles Lenkenden und Allwissenden ? Kannst Du immernoch wähnen, Deine Gegenwart aus Erden vermöge denHerzen, die Du liebst, den Schutz zu verleihen, welchendie Niedrigsten empfangen von den Schwingen des We-sens, das im Himmel lebt? Sey Du ohne Sorge um ihreZukunft! Ob Du lebst oder stirbst, ihre Zukunft ist dieSorge des Höchsten! In den Kerker und aufs Schafottblickt immerdar Sein Auge, der zärtlicher ist als Duin der Liebe, weiser als Du in seiner Führung, mächtigerals Du zu retten!"
Zanoni beugte sein Haupt; und als er wieder auf-sah, war der letzte Schatten von seiner Stirne verschwun-den. Der himmlische Besuch war weg; aber immer nochschien die Glorie seiner Gegenwart den Ort zu erhellen;