Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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der. Du hast mich einer geringeren Benic beraubt. Jetztentkleide Dich selbst Deiner Macht! Dein Leben hat Dichverlassen, um im Herzen einer Tochter des BeinhanseSund des Wurms zu leben. In diesem Leben komme ich zuDir mit meinem unerbittlichen Schritte! Du bist zurück-gekehrt zur Schwelle Du, dessen Fuß die Grenzen desUnendlichen berührte! Und wie das Gespenst seiner Phan-tasie ein Kind tm Dunkeln erfaßt, so packe ich Dich, Mäch-tiger, der Du den Tod besiegen wolltest!"

Zurück zu Deiner Knechtschaft, Sklavin! wenn Dugekommen bist auf den Nus einer Stimme, die Dich nichtforderte, so ist es wieder nicht um zu befehlen, sondern umzu gehorchen! Du, durch deren Flüstern ich das Gut desLebens Derjenigen gewann, die mir theurer und liebersind als mein eignes Leben ich befehle Dir, nicht ver-möge Spruches und Zaubers, sondern mit der Kraft einerSeele, die mächtiger ist als die Bosheit Deines Wesens,diene Du mir wieder, und sprich wieder aus das Geheim-niß, das das Leben derer retten kann, die Du, mit Zu-lassung des Allgebieters der Welt, noch eine Weile mirgelassen hast im Tempel von Staub!"

Gleiffender und verzehrender brannte der Glanz injenen glotzenden Augen; noch sichtbarer und kolossalererhob sich die sich dehnende Gestalt; ein noch trotzigererund verachtender» Haß sprach aus der Stimme, die alsoantwortete:Meintest Du, meine Gabe werde etwa an-ders seyn als Dein Fluch? Ein Glück für Dich, hättestDu getrauert über den Tod, der von der milden Hand