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6 (1842)
Entstehung
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Geiste entsagt hatten, als er sich den gemeine» Bandender Sterblichen unterworfen. In der gewaltigen Sehn-sucht und Qual seines Herzens lag vielleicht eine nochnicht aufgebotenc Kraft; denn Wer hat noch nicht em-pfunden, daß die Heftigkeit des äußersten Schmerzen»viele der stärksten Fesseln der Schwäche und des Zweifelsdurchschnsidet und zerreißt, welche die Seelen der Men-schen an das dumpfe Dunkel der Stunde ketten, und daßaus der Wolke und dem Gewitter oft der olympische Adlerhervorbricht, der uns empor rafft!

lind die Beschwörung wurde gehört die Binde derSinne zerriß vor dem geistigen Gesichte. Er schaute hinund sah nein, nicht das Wesen, das er gerufen, mitseiner Bildung aus Licht und dem unaussprechlich fried-lichen Lächeln nicht seinen Vertrauten, AdonAi, denSohn der Herrlichkeit und des Sterns sondern die Un-heilbedeutende, die dunkle Chimära, die unversöhnlicheFeindin, Bosheit und Triumph lodernd in ihren höllischglühenden Augen. Das Gespenst, nicht mehr sich kauerndund in den Schatten zurückziehend, stand vor ihm, rie-senhaft und aufgertchtet das Gesicht, dessen Schleiernoch keine sterbliche Hand aufgehoben, noch verdeckt, aberdie Gestalt deutlicher, körperhafter, und wie eine Atmosphä-re, Grauen, Wuth und Scheue um sich verbreitend. Wieein Eisberg erkältete der Hauch dieses Wesens die Lust;wie eine Wolke erfüllte es das Gemach', und schwärzteden Himmel, daß man die Sterne nicht mehr sah.

Sieh da!" sagte seine Stimme,da bin ich wie-

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Bulwer'S Romane. 6.