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Geiste entsagt hatten, als er sich den gemeine» Bandender Sterblichen unterworfen. In der gewaltigen Sehn-sucht und Qual seines Herzens lag vielleicht eine nochnicht aufgebotenc Kraft; denn Wer hat noch nicht em-pfunden, daß die Heftigkeit des äußersten Schmerzen»viele der stärksten Fesseln der Schwäche und des Zweifelsdurchschnsidet und zerreißt, welche die Seelen der Men-schen an das dumpfe Dunkel der Stunde ketten, und daßaus der Wolke und dem Gewitter oft der olympische Adlerhervorbricht, der uns empor rafft!
lind die Beschwörung wurde gehört — die Binde derSinne zerriß vor dem geistigen Gesichte. Er schaute hinund sah — nein, nicht das Wesen, das er gerufen, mitseiner Bildung aus Licht und dem unaussprechlich fried-lichen Lächeln— nicht seinen Vertrauten, AdonAi, denSohn der Herrlichkeit und des Sterns — sondern die Un-heilbedeutende, die dunkle Chimära, die unversöhnlicheFeindin, Bosheit und Triumph lodernd in ihren höllischglühenden Augen. Das Gespenst, nicht mehr sich kauerndund in den Schatten zurückziehend, stand vor ihm, rie-senhaft und aufgertchtet — das Gesicht, dessen Schleiernoch keine sterbliche Hand aufgehoben, noch verdeckt, aberdie Gestalt deutlicher, körperhafter, und wie eine Atmosphä-re, Grauen, Wuth und Scheue um sich verbreitend. Wieein Eisberg erkältete der Hauch dieses Wesens die Lust;wie eine Wolke erfüllte es das Gemach', und schwärzteden Himmel, daß man die Sterne nicht mehr sah.
„Sieh da!" sagte seine Stimme, „da bin ich wie-
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Bulwer'S Romane. 6.