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schuldige im Schooße des WohlfahrtS-AuSschusseS . .WaS ist das Heilmittel gegen dieß Hebel? daß man dieVerräthsr straft; daß man diesen Ausschuß reinigt; daßman alle Faktionen durch die Wucht des Nationalwillenszermalmt; daß man über ihren Trümmer» die Macht derFreiheit und Gerechtigkeit befestigt. Das sind die Grund-,sätze dieser Reform. Muß ich ein Ehrgeiziger sehn, weilich sie offen bekenne? Dann find diese Grundsätze geächtet,und die Tyrannei herrscht ünter uns! Denn was könntIhr einem Mann oorwerfen, der Recht hat, und sich we-nigstens dessen bewußt ist —- er weiß zu sterben für seinVaterland! Ich bin geschaffen, das Verbrechen zu bekäm-pfen, nicht es zu beherrschen. Die Zeit, ach! ist noch nichtgekommen, wo Männer von Tugend und Würdigkeit unge-straft ihrem Lande dienen können. So lange die-Schurken-regieren, werden die Vertheidiger der Freiheit nur dieGeächteten seyn!"
Zwei Stunden lang ertönte vor dieser kalten unddüstern Versammlung die gellende Todesrede. UnterSchweigen begann, unter Schweigen schloß sie. Die Feindedes Redners scheuten sich, Unwillen auszudrücken; siekannten noch nicht genau das Verhältnis! der streitendenMächte. Seine Anhänger scheuten sich, ihren Beifallkund zu geben; sie wußten nicht, Wen von ihren eigenenFreunden und Verwandten die Anklagen treffen sollten:„Sieh zu!" flüsterte Jeder dem Andern zu, „Du bist es,dem er droht!" Aber obwohl schweigend, war doch An-fangs die Versammlung nahezu zur Fügsamkeit gestimmt.