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hat die Wahrheit ihre Macht, ihre Math, ihren Despo-tismus, ihre Accente, ergreifend — schrecklich, wieder-hallend im reinen Herzen wie im schuldigen Gewissen,und welche die Lüge so wenig nachmachen kann, als Sal-moneus die Donnerkeile des Himmels schmieden konnte.Was bin ich, den man auklagt? Ein Sklave der Freiheit— ein lebender Märtyrer der Republik — das Opfer,wie der Feind, des Verbrechens!-Alle Bosheit trotzt mir;und Handlungen, bei Andern rechtmäßig, sind bei mirVerbrechen. Es genügt mich zu kennen, um »erläumdetzu werden. Sogar in meinem Eifer selbst spüren sie meineSchuld auf! Man nehme mir mein Bewußtseyn, so binich der Unglückseligste aller Menschen!"
Er hielt inne, und Conthon wischte sich die Auge»,und St. Just murmelte Beifall, iniyem er mit finsternBlicken nach dem rebellischen Berg schaute; und esherrschte ein tvdtlicheS, beklommenes, eiskaltes Schwei-gen in der Versammlung. Der rührende Ausbruch vonGefühl erweckte kein Echo.
Der Redner ließ sein Auge umherschweifen. Ha! erwill diese Fühllosigkeit bald ausstacheln. Er fährt fort; errühmt, er bemitleidet sich selbst nicht mehr. Er denuncirt,er klagt an. Ueberfiießend von seinem Gift speit er es aufAlles aus. Ans Inneres, Aeusseres, Finanzen, Krieg —auf Alles! Gellender und schärfer erhob sich seine Stimme:
„Eine Verschwörung eristirt Legen die öffentlicheFreiheit. Sie verdankt ihre Stärke einer verbrecherischenCoalition im Schooße des Convents selbst ; sie hat Mit-