Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
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in ihren gespenstischen, bleichen Schaaren, um dem Neich-thnm den Hals abzuschneiden, und dann sich selbst Gliedfür Glied zerstächen und zerfetzen, wenn nicht die Geduld,der Engel der Armen, an ihrer Seite säße, und mit ern-stem Finger aus das künftige Leben deutete! Und wie sichjetzt Niest dem Hause des Diktators näherte, begann erüber eine Aenderung seiner am Tage vorher gefaßtenPlane nachzudcnken; nicht daß er in seinem Entschlüssewankte, Glyndon zu denuneiren, und Biola mußtenothwendig als seine Freundin und Mitschuldige seinSchicksal theilen, nein, hierin stand sein Vorsatzfest! Denn er haßte Beide (zu geschweige,! von seinemalten, niemals zu vergessenden Groll gegen Zanoni!)Viola hatte ihn verschmäht, Glyndon hatte ihm Dienstegeleistet, und der Gedanke an Verpflichtung war ihmebenso unerträglich als die Erinnerung an Kränkungen.Aber warum sollte er jetzt noch aus Frankreich fliehen? er konnte sich in Besitz von Glyndons Gold setzener zweifelte nicht daran, Fillide durch ihren Zorn und ihreEifersucht so lenken und meistern zu können, um sie zurEinwilligung in alle seine Vorschläge zu bringen; die Pa-piere, die er entwendet hatte DesmoulinS' Correspon-denz mit Glyndon konnten, während fle das Schicksaldeö Letzter» bestegelten, von ausnehmendem Nutzen fürRobespierreseyn, konnten den Tyrannen vermögen, seinefrühere Verbindung mit Hebert zu vergessen, und ihnunter die Verbündeten und Werkzeuge des Königs desSchreckens aufznnehmen. Hoffnungen auf hohe Aemter,