Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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füllten sein ganzes Wesen, und das Bewußtseyn seinesausgezeichneten Talents machte ihn nur um so mehr Alleverfluchen, die mit einer schöneren Gestalt oder in glück-licheren Umständen im Sonnenschein an ihm vorbeigingen.Aber ein so arges Ungeheuer er schon war, als seinemörderischen Finger nach der Kehle seines WohlthäterSgriffen: die Zeit, und das Ferment aller schlimmen Lei-denschaften das Blntregiment hatten in der tiefen Hölleseines Herzens eine noch tiefere geschaffen. Da es ihmnicht möglich war, seinen Beruf auszuüben, (denn wenner auch gewagt hätte, seinem Namen eine hervorstechendeBerühmtheit zu verschaffen Revolutionen sind seinegute Zeiten für Maler, und kein Mensch nein! nichtder reichste und stolzeste Magnat des Landes, hat ein sogroßes Interesse bei der Ruhe und Ordnung, ist so wesent-lich und hoch betheiligt bei dem Wohlbefinden der Ge-sellschaft, als der Dichter und der Künstler,) hatte seinGeist, immer rastlos undungeregelt, Muße, ganz undgar über den ihm am meisten zusagenden Bildern vonSchuld und Verbrechen zu brüten. Er wußte von keinerZukunft als in diesem Leben; und wie waren in diesemLeben die Männer der Gewalt um ihn her, die großenRinger und Kämpfer um die Herrschaft, gefahren? Alles,was nur gut, rein, unselbstsüchtig war, unter Royalistenund Republikanern, in das Schlachthaus geschleppt, unddie Henker allein übrig geblieben in dem Gepränge unddem Purpur ihrer Opfer! Edlere Arme als Zean Nicotmöchten verzweifeln; und die Armuth würde aufstehen