Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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Heren und heiligeren Leben als das ihrige le-ben. Aber immer auf dieser Erde leben, heißt,in nichts Göttlicherem leben, als in unseremIch. Ja, selbst in dieser bluttriefenden Schlächterei zeigtund bewährt Gott der Ewige dem Menschen die Heiligkeitseines Dieners, des Todes!.

Wieder habe ich dich im Geist gesehen; ich habedich gesehen und gesegnet, mein süßes Kind! Kennst dumich nicht auch in deinen Träumen? Fühlst Du nicht dasPochen meines Herzens durch den Schleier deines rosigenSchlummers hindurch? Hörst du nicht die Fittige derglänzenden Wesen, die ich noch um Dich beschwören kann,dich zu bewachen, zu nähren, zu retten? Und wenn derZauber bei deinem Erwachen erbleicht, wenn deine Augensich dem Tage öffnen, schauen sie sich nicht um nach mir,und fragen deine Mutter mit stummer Beredsamkeit:warum sie dich des Vaters beraubt habe?"

Weib, bereust du nicht? Aus eingebildeter Furchtfliehend, bist du nicht in die wahre Höhle und ins Lagerdes Schreckens gerathen, wo die Gefahr sichtbar und leib-haftig thront? O, wenn wir uns nur finden könnten,würdest du nicht an die Brust fallen, der du so wehe ge-than hast, und würde dir, arme von Stürmen Umgetrie-bene! nicht zu Muthe seyu, als hättest du wieder ein Ob-dach gewonnen? Mejnour, noch immer sind meine Nach-forschungen umsonst. Ich verkehre mit allen Menschen,selbst den Nüchtern und den Spionen, aber ich kann noch