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Wiege hockt, wie in einen Mantel gehüllt, eine schatten-hafte Gestalt — nur noch fürchterlicher und geisterhafterin ihrer undeutlichen, wesenlosen Düsterkeit. Die Wändedieses Zimmers scheinen so offen wie die Scene einesTheaters. Ein entsetzlicher Kerker — Straßen, durch welcheschattenhafte Schaare» wogen — Grimm und Haß, unddie Leidenschaften von Dämonen in ihren geisterhaftenGesichtern,— ein Platz des Todes — ein Mordinstrument
— ein Schlachthaus voll Menschenfleisch — sie selbst —ihr Kind — Alles, Alles jagte einander, eine raschePhantasmagorie. Plötzlich wandte sich das Phantom Za-noni's; es schien ihrer — ihres zweiten JchS, ansichtigzu werden. Es sprang gegen sie; ihr Geist konnte nichtMehr ertragen. Sie kreischte auf; sie erwachte! Sie fanddaß sie wirklich jenes unheimliche Gemach verlassen hatte;
— die Wiege stand vor ihr — das Kind! Alles, Allerwie sie es in der Verzückung gesehen, und selbst jenesdunkle, gestaltlose Wesen, in die Luft verschwindend!
„Mein Kind! mein Kind! Deine Mutter soll Dichnoch retten!"