Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
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man die Ruder der raschen Gondeln, wie fie einen lustigenZecher oder einen Liebhaber hcimsührten. Aber noch flim-merten da und dort Lichter durch die Fenster eines der vonPalladio erbauten"Paläste, deren Schatten indem gro-ßen Kanal schliefen; und in dem Palaste wachten dieZwillingScumeniden, die dem Menschen nie schlafenFurcht und Schmerz.

Ich mache Dich znm reichsten Mann in ganz Vene-dig, wenn Du sie rettest!"

Signor," sagte der Arzt,Euer Gold kann demTod nicht gebieten und dem Willen des Himmels; Sig-nor, wenn nicht binnen der nächsten Stunde ein wohlthä-tiger Wechsel eintritt, so stählt Euren Muth für dasSchlimmste!"

Ho! ho! Zanoni! Mann des Geheimnisses und derMacht, der Du unter den Leidenschaften der Welt umher-wandeltest, ohne daß ein Wechsel auf Deiner Stirne sicht-bar ward, bist Du endlich auf die Wellen der stürmi-schen Furcht hinaus gestoßen? 'Schwankt Dein Geist hinund her? kennst Du endlich die Stärke und Majestät desTodes?

Er floh zitternd vor dem bleichen Angesicht des Man-nes der Kunst floh durch prächtige Säle und lange Cor-ridorS, und erreichte ein entlegenes Gemach des Pala-stes, das kein anderer Fuß entweihen durfte ausser demscinigen. Fort mit Deinen Kräutern und Gefäßen. Brichaus den verzauberten Elementen hervor, o stlbernazurneFlamme! Warum kommt er nicht, der Sohn des Ster-