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nur für den Ruhm, Denke nur Deiner Fillide Berühmt-heit!" Und des Mädchens wilde Augen funkelten; ihreEitelkeit war erregt. „Und er hätte mich geheirathet, wennich gewollt hätte! — sich von seiner Frau scheiden lassen,um mich zu heirathen! Aber ich wartete auf Dich, Un-dankbarer!"
Es wurde an der Thüre gepocht — ein Mann tratein.
„Nicot!"
„Ha!Glyndon! Hm! — Willkommen! Was, Dubist zum zweitenmal mein Rival! Aber Jean Nicot trägtkeine Bosheit nach! Die Tugend ist mein Traum — meinVaterland, meine Geliebte. Diene meinem Lande, Bür-ger, und ich vergebe Dir den Vorzug der Schönheit,irn! irn!"
Aber wie der Maler-sprach, erschallte, erdröhntedurch die Straßen der fenrige Gesang — die Marseil-laise! Ein Haufen — eine Menge ein Volk war ausden Beinen, mit Fahnen und Waffen, Enthusiasmus undGesang; — mit Gesang, mit Enthusiasmus, mit Fahne«und Waffen! Und Wer konnte errathen-, daß diese mar-tialische Bewegung nicht dem Kriege, sondern einerMetzelei galt — Franzosen gegen Franzosen! Denn essind zwei Parteien in Marseille und Arbeit genug fürJourdan den Kopfabschneider! Aber das begriff der ebenangekommene Engländer, allen Factionen fremd, nicht.Er begriff Nichts als den Gesang, den Enthusiasmus, dieWaffen und die Fahnen, welche der Sonne die prächtige