Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
120
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Armuth inmitten von wirklichem Reichthum, LuruS,Ueberfluß! Keine sichtbare Krankheit war vorhanden, mitder die Aerzte hätten ringen können. Sie konnten dieHufen Landes nicht in Pillen verwandeln, die er hätteverschlingen, die Wälder nicht in Dekokte auflosen, die erhätte trinken und genesen können. Camilla, ans die Kunde,daß er leidend sey, und ihre Gegenwart ihm vielleichtwohlthätig wäre, flog zu ihm. Aber jetzt ward sichtbar,daß sie in seinen Gedanken Nichts galt; und selbst alsihr erster Sohn geboren wurde, und in seinen Armen schrie,sah er ihn leer und interesselos an:Mein Enkel! Ja,und sein Oheim hat für ihn, und auch für Dich, schön ge-sorgt ich läugne es nicht; aber mein Enkel wird nieParlamentsmitglied für die Grafschaft werden!" Dennochbeklagte er sich nicht, und haschte immer noch nach Gefüh-len, die ihm Ehre machten:Er habe nie etwas Andresverlangt, als waS gerecht sey; er hätte dem Prozeß Wider-stand leisten können, aber er habe nie daran gedacht.Mr. Philipp sey ein ganz feiner, junger Mann, und wisse,er schätze sich glücklich, dies sagen zu können, seine Motivezu würdigen. Er habe nie zu viel sich um Geld bekümmert.Er danke dem Himmel Habgier sey sein Fehler nicht!"Und so starb er.

MrS. Beaufort nahm nach seinem Tod ihren Wohnsitzin London, und ließ sich nie bereden, Beaufort-Court zubesuchen. Sie nahm eine Gesellschafterin zu sich, die inihren Augen Camilla'S Entfernung mehr als ersetzte.