zu vernehmen, als aus dem der Angebeteten und Treu-losen?
Der Tag war bitter kalt gewesen. Gegen Abend sielder Schnee stark und dicht. Sidney war seit seiner Kind-heit nicht mehr in London gewesen; und die unermeßlicheStadt, bedeckt von einem eisigen Winternebel, durch wel-chen die hastigen Fußgänger und die zur Langsamkeit ge-zwungnen Fuhrwerke sich gespensterhaft bewegten, die schlü-pferigen, traurigen Straßen entlang, empfing den Fremdeneben nicht mit gastlich offnen Armen. Er wußte keinenWeg und Schritt — er ward hin und her gestoßen — seinekaum verständlichen Fragen mit Ungeduld beantwortet —der Schnee hüllte ihn ein— der Frost wühlte sich in seineAdern ein. Endlich verschaffte ihm ein Mann, freundlicherals die klebrigen, da er sah, daß er in London fremd war,eine Micthkutsche und wies den Kutscher in das entferntliegende Quartier Berkeley Square. Der Schnee balltesich unter den Hufen der Pferde — das ächzende Fuhrwerkging den Schritt eines Leichenwagens weiter. Endlich,nach einer Frist voll solcher Gemüthsbewegung und Ban-gigkeit, daß Sidney in seinem spätem Leben nie ohneSchauder daran denken konnte, hielt die Kutsche — dererstarrte Kutscher stieg schwerfällig ab — der Ton desThürklopfers gellte laut durch die trübe Lust — und dasLicht aus Beauforts Vorsaal strahlte blendend den um-nebelten schwindelnden Augen des Besuchs entgegen. Erstieß den Pförtner bei Seite und sprang in den Vorsaal.Zum Glück erkannte ihn einer der Bedienten, welcher Mr.
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