Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
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zu seinem Advokaten zu eilen, da dauerte seine Abwesenheitnur eine Stunde. Er kehrte zurück und verließ sie einigeTage nicht, lind in dieser Zeit bemerkte er ihre erstaun-lichen, und wie ihm vorkam, wnnderähnlichen Fortschrittein Allem, was den Geist dem Geist ebenbürtig macht,wunderähulich, denn er ahnte Nichts von dein Einfluß derMacht, welcher Wunder alltäglich sind. Und jetzt horte erihr aufmerksam zu, wenn sie sprach; er las mit ihr (ob-gleich das Lesen nie sehr seine Sache war), sein nicht ver-wöhntes Ohr war entzückt von ihrer Stimme, wenn siejene einfachen Lieder sang; und sei» Benehmen war,vermöge.seiner Dankbarkeit sowohl für den wichtigenDienst, den sie ihm geleistet, als der Entdeckung, daßFanny weder dem Geist noch den Jahren nach mehr einKindsey, obwohl nicht minder zart.als zuvor, doch mindervertraulich, weniger das einer überlegenen Person, ach-tungsvoller und ernster. Es war eine Veränderung, die siein ihrer Selbstachtung hob. Ach! das waren rosenfarbneTage für Fanny!

Ein minder scharfsinniger Kenner und Beurtheiler derCharaktere als Lilbnrne, hätte vielleicht Zweifel gefaßtgegen die Beschaffenheit von Philipps Interesse für Fanny.Aber er begriff sogleich die brüderliche Theilnahme, dieein Mann wie Philipp wohl empfinden konnte für einGeschöpf wie Fanny, wenn sie seiner Sorge empfohlen warvon einem Beschützer, dessen Schicksal so entsetzlich gewe-sen, wie das, welches William Gawtreys Leben verschlun-gen. Lilburne hatte zuerst den Gedanken, sie für sich