verlegen aus, und hieß sie dann ihm in sein Arbeits-zimmer folgen. Jetzt erfuhr Camilla zuerst deutlich undgenau die Ansprüche und Rechte ihres Vetters; jetzt er-fuhr sie auch, um welchen Preis der werthvollste Theildieser Rechte geopfert werden solle. Mr. Beaufort legteihr natürlich den Fall in der Form der aufs Aeußerste ge-triebnen Alternative vor. Er war ruiutrt — gänzlichruinirt, ein armer Mann — ein Bettler, wenn Camillaihn nicht rettete. Der Herr seines Schicksals verlangte dieHand seiner Tochter. Von Natur unterwürfig gegen jedeLaune ihrer Eltern, ward sie durch den Verstand, die bit-tende und befehlende Art, womit jenes Verlangen an siegestellt wurde, überwältigt. Sie antwortete nur mitThrä-nen; und Mr. Beaufort, ihrer Unterwürfigkeit gewiß,verließ sie, um nachzudenken, in welchem Ton er selbst anMr. Spencer schreiben sollte. Er hatte sich zu dem Behufshingesetzt, als er in Arthurs Zimmer gerufen wurde. SeinSohn war plötzlich schlechter geworden; Krämpfe, welcheunmittelbare Gefahr drohten, quälten und erschöpften ihn;und als diese gestillt waren, blieb er drei Tage so schwach,daß selbst Mr. Beaufort, dem jetzt die Augen ganz aufge-gangen über den ihn erwartenden Verlust, keine Gedankenfür weltliche Interessen hatte.
In der Nacht des dritten Tages standen Philipp,Robert Beaufort, seine Gattin und seine Tochter umArthurs Sterbebett. Der Kranke war eben vom Schlaferwacht, und winkte Philipp, ihn aufzurichten. Mr. Beau-fort fuhr zusammen, als er bei dem dämmernden Licht