Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
55
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Schutzengel über Euch wachen. Was mich betrifft, ichverlange von Niemand Hülfe; ich gehe in die weite Weltund will mir selbst Bahn brechen. So sehr ist mir derGedanke an Mildthätigkeit und Almosen von Andern zu-wider, daß ich glaube, ich könnte Euch nicht so segnen,wie ich jetzt thue, wenn nicht Eure Güte gegen mich mitdem Stein auf meiner Mutter Grab sich schlöße.

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Dieser Brief ward an die einzige den Beauforts be-kannte Adresse Monsieur de Vaudemonts abgeschickt, d. h.in seine Wohnung in London; und er erhielt ihn nichtmehr an dem Tag, wo er abgeschickt wurde.

Inzwischen machte Arthur Beauforts Krankheit rei-ßende Fortschritte. Sein Vater, obgleich beim ersten An-blick Arthurs überwältigt von der traurigen Veränderungseines Aussehens, betrachtete, ganz versunken in seineselbstsüchtigeren Besorgnisse, seine Krankheit nicht mehrals tüdtlich. In der That war seine Zärtlichkeit für Arthurmehr die des Stolzes als der Liebe lange Trennunghatte die Bande früherer Gewohnheit geschwächt. Erschätzte ihn mehr als seinen Erben, als daß er den Sohnin ihm geliebt hätte. Es schien beinahe, als ob iilinmehrdie Erbschaft gefährdet war, der Erbe ihm weniger theuerwürde das war nur, weil er weniger an ihn dachte. Diearme MrS. Beaufort, nur erst theilwcise bekannt mit denAeugsten ihres Gatten, hielt noch an der Hoffnung fürArthurs Leben fest. Ihre Zärtlichkeit für ihn rief aus derTiefe ihres kalten und unbedeutenden Charakters Eigen-

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