Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
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eignen Besuch minder unwillkommen dadurch zu machen,daß er zu einem besonder» Geschenk einige ins Auge fal-lende, wenn auch nicht werthvolle Schmucksachen be-stimmte, die für solche Zwecke nie fehlten in den Behält-nissen der Villa, welche er für seine Vergnügungen eigensgekauft. Er erinnerte sich, daß diese Zierrathen in demSchreibtisch des Arbeitszimmers lagen, worin er, weilderselbe ein Schloß von ausländischer, sehr künstlicherArbeit hatte, gewöhnlich Alles verwahrte, was währendseiner häufigen und langen Abwesenheit, wo das Hausnur von zwei Dienerinnen behütet war, die Habsuchtreizen konnte. Als er erfuhr, daß Fanny ihr Zimmernoch nicht verlassen, hinkte er, während Harriet hinauf-ging sie zu bedienen und ihr zu predigen, in das Arbeits-zimmer unten, schloß den Schreibtisch auf, und suchte inden Schiebladen als er oben die Stimme Fannys vernahm,etwas laut, wie Norstellungen machend oder flehend; under hielt inne um zu horchen. Er konnte jedoch die Wortenicht vernehmen, und mittlerweile waren, ohne daß errecht darauf achtete was er that, seine Hände immer nochgeschäftig, die Schiebladen auf und zu zu machen, in denFächern herumzutasten, und nach einer TopaSbroche zusuchen, die, wie er glaubte, unfehlbar dem einfältigenAuge Fannys gefallen müßte. Eines der Fächer war tieferals die übrigen; erdachte, die Broche könnte hier seyn;erstreckte die Hand hinein; und da das Zimmer halb dunkelwar, weil man die untern Läden von Aussen geschlossen hatte,um jeden Fluchtversuch seiner Gefangenen zu vereiteln,