Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
24
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hörte, daß dies Mädchen die Enkelin vvn Simon Gaw-trey sey, und somit die Tochter des Mannes, dem ich eszu danken habe, daß ich ein Krüppel bin da war mir,als ob meine Liebe zu ihr ein Theil des Haffes wäre, denich ihm schuldig bin ein Segment im Kreise meinerRache. Aber jetzt, armes Kind! vergesse ich das Alles.Ich fühle für sie nicht Leidenschaft, sondern, was ich niezuvor empfunden Zärtlichkeit! Ich fühle, daß,wenn ich ein solches Kind hätte, ich verstehen könnte, wasdie Menschen meinen, wenn sie von der Zärtlichkeit einesVaters schwatzen. Ich habe nicht Einen unreinen Gedan-ken gegenüber diesem Mädchen nicht Einen. Aber ichwollte Tausende geben, wenn sie mich lieben könnte! Selt-sam ! seltsam! in all diesem erkenne ich mich selbstnicht wieder!"

Lord Lilburne begab sich in dieser Nacht zeitig zurRuhe; er schlief gesund; stand erfrischt und früher auf alsgewöhnlich, und was er als einen Anfall von Taumel undSchwindel in der vorigen Nacht ansah, war vorüber. Ersah mit Verlangen einer Zusammenkunft mit Fanny ent-gegen. Stolz auf seinen Verstand, sich gefallend in allenjenen unheilvollen Anwendungen, welche davon zu ma-chen ihm die Grundsätze nnd Gewohnheiten seines Lebensso lange gestattet, faßte er den Sieg über seine schöneGegnerin mit dem Interesse an einem wissenschaftlichenSpiel, so zu sagen, ins Auge. Harrtet ging in FannysZimmer, um sie auf den Besuch des Herrn vom Hausevorzubereiten; und Lord Lilburne beschloß jetzt, seinen