sein Name war. Es dünkte sie ein musikalischer Namezum Auösprechen — aber ihn schreiben! Nein! ein In-stinkt, den sie sich nicht erklären kannte, sagte ihr, es scyunschicklich — anmaßend, ihn: „Lieber Philipp!" zu nen-nen. Hatten die Lieder von Burns, — die Lieder, die erihr unbedacht in die Hand gegeben und sie hatte lesen heißen— Lieder, welche die schönsten Liebespoeflen der Welt insich begreifen — hatten sie ihr einige Geheimnisse ihresHerzens entdecken helfen? Und war mit der Erkenntniß dieSchüchternheit gekommen? Wer wollte sagen — Wer er-rathen, was in ihr vorging? Auch verstand vielleicht Fannyselbst ihre Gefühle nicht, aber die Worte schreiben: „Lie-ber Philipp!" das konnte sie nicht. Und diesen ganzenTag konnte sie, obwohl sie sonst an Nichts dachte, nichtdie erste Zeile zu ihrer Zufriedenheit zu Stande bringen.Am nächsten Morgen setzte sie sich wieder hin. Es wäreso unfreundlich, wenn sie nicht unverzüglich antwortete;sie mußte antworten. Sie legte seinen Brief vor sich hin,sie fing entschlossen an. Aber Concept auf Concept wardgemacht und zerrissen. Und Simon fragte nach ihr — undSarah fragte nach ihr — und Rechnungen waren zu be-zahlen; und das Mittagessen war vorüber, ehe sie nurrecht angefangen hatte. Aber nach Tisch begann sie mitgroßem Eifer:
„Wie gütig von Euch, an mich zu schreiben," (dieSchwierigkeit irgend einer Anrede ward umgangen; in-dem sie sie ganz wegließ,) „und von meinem lieben Groß-vater Nachrichten zu verlangen! Es ist so ziemlich im
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