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Grauen um, und erblickten auf dem Stein, von wel-chem herab sonst die Ausrufer oder Herolde die kö-niglichen Proklamationen bekannt gemacht hatten, dieGestalt AlmamcnS, des Santons, den sic bereits betden Todtcn geglaubt.
„Volk von Granadabegann er mit feierlichemaber hohlem Tone, „noch bin ich bei Dir. DeinKönig und Deine Edel» haben Dich verlassen, aberich bleibe bei Dir bis zum letzten Augenblick! Ziehetnicht nach der Alhambra: die Feste ist nnbczwinglich —die Wachen sind getreu. Die Nacht verginge darüberund der nächste Tag bringt das Ehristcnhccr über Euch.Geht gerade auf die Thorc los; ziehet die Vegahinab und stürzt mit Einmal auf den Feind!"
Er sprach'S, und zog den Säbel; er schimmertein dem Fackellicht — die Maure» beugten die Häupterin fanatischer Ehrfurcht — der Santo» sprang vomSteine und drängte sich mitten unter den Hänfen.
Da erschollen noch einmal Frcudcnrufc. DieMenge hatte einen ihrer Begeisterung würdigen Führergefunden; rasch ordnete sie sich in Reihen, und strömtedie engen Straßen entlang.
Vermehrt durch verschiedene Gruppen hernm-schlcichender Plünderer (den Anewnrf der Stadt) be-fanden sich die Ungläubigen bereits nur noch wenigeRuthen von dem großen Thor, ans welchem sic sooft gegen den Feind hinaus gezogen. Wären sic hin-ausgckommcn und bis an das in sicherem Schlaf lie-gende christliche Lager gelangt, so hätte dieses wilde