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Endlich, nachdem er seine Wicdcrcrobcrungcnvollendet und seine» Schatz neu ungefüllt, nmstcrteFerdinand die ganze ihm zu Gebot stehende Macht —vicrzigtauscnd Fußgänger und zehntausend Reiter;und wieder, und zum letztenmal erschien er vorden Mauern Granadas. Eine zukunftahncnde, begei-sternde Entschlossenheit erfüllte Belagerer und Bela-gerte: Beide fühlten, daß der entscheidende Wende-punkt vor der Thür scv.
Siebentes Kapitel.
per sLeand. — .Die Majestät eines Kampfes für die-chene Sache mitten unter tausend Kämpfern für einefremde.
Es war am Vorabend eines großen, allgemeinenSturmes auf Granada, der von de» Anführern desChristcnhccrcs mit Umsicht entworfen worden. Dasspanische Lager — das prächtigste, welches die Christen-heit je gesehen — wurde allmalig still und ruhig. DieDämmerung nahm zu — die Sterne traten heitererund klarer hervor. Schimmernd in der dunkelblauenLuft blähten sich die seidenen Zelte des Hofes, gesticktmit heraldischen Sinnbildern und gekrönt durch bunteFahnen, die, von einem lebhaften, flüsternden Berg-Wind ungefüllt, lustig auf den vergoldeten Schäftenflatterten. Zn der Mitte des Lagers erhob sich dasBulwer's Romane. I-XXVI. - 5