Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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Etwas für Granada gcthan werden sollte. DieMehrzahl war nach inohrischer Art bewaffnet, jedochohne irgend einen Führer: Edlen, Mitgliedern derObrigkeit, Offizieren konnte das hoffnungslose Unter-nehme», den Waffenstillstand mit Ferdinand zn bre-chen , nicht im Traum cinfallcn. So blieb cs dennein bloßer Anflanf der großen Masse, ein Wahnsinndes nieder» Volkes, aber nicht um so minder gefähr-lich, denn es war ein orientalisches Volk und einVolk mit Schwertern und Lanzen, mit Schild undHarnisch das Volk, durch welches im Orient Reichegegründet und zerstört worden sind. Ans jenem pracht-vollen Platz, einst dem Zeuge» der Waffcnspicle ara-bischen und afrikanischen Nittcrthums, wo so vieleJahre hindurch Könige getreue, siegreiche Heere ge-mustert, standen denn die verzweifelten Menschen,und die pfeifenden Winde wogten durch die bebendenFackeln, die gegen die mondlose Nacht ankämpftcn.

Lasset uns die Alhambra stürmen!" rief Eineraus dem Haufen.Lasset uns den Boabdil greifenund in unsere Mitte nehmen; wir wollen auf dieChristen cinstürmcn, die in ihrer stolzen Ruhe begra-ben sind!"

Allah il Allah! die Schlüssel und den Halb-mond!" schrie die Menge.

Das Geschrei erstarb, und am Rand des Platzesließ sich plötzlich eine einst wohlbekannte, stets Schau-der erregende Stimme vernehmen.

Die Mohren wendeten > ch mit Staunen und