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reu; Erlassung der Abgaben auf drei Jahre und so-dann eine Rcgulirung der Steuern nach dem Fuß undUmfang seiner jetzigen Taren. Solchen Mohren, die,unzufrieden mit diesen Vorkehrungen, Granada ver-lassen wollen, wird freier Abzug für sich und ihreganze Habe zugcsichcrt. Zur Erwiederung für dieseZeichen ihrer königlichen Milde fordern ihre allcrchrist-lichstcn Majestäten Granada auf, sich innerhalb siebzigTagen, falls unterdessen kein Succurs für die Bela-gerten anlangt, zu ergeben. Diese Anerbietungen sindhicnüt feierlich verkündigt in Gegenwart und durchSendung des cdcln und prciswürdigcn Ritters Gon-salvo de Cordova, Abgeordneten ihrer allcrchristlichstcnMajestäten aus ihrer neuen Stadt Santa Fü."
Ais der Herold geendet, warf Boabdil das Augeauf sciucu dicht gedrängten, glänzende» Hof. KeinFcucrblick begegnete dem scinigcn; unter der schwei-gende» Menge machte sich blos eine rcsignirtc Zufrie-denheit bemerkbar E die Vorschläge übcrtrafcn die Er-wartung der Belagerten.
„Und," fragte Boabdil mit einem tief geholtenSeufzer, „wenn wir dic'c Anerbietungen verwerfen?"
„Edler Fürst," crwicdcrtc Gonsalvo angelegen,„heiß mich Dein Ohr nicht mit dem EnUchluß für denentgegengesetzten Fall verwunde». Ucbcrlcgc und be-denke unsere Erbietungen; und zweifelst Du noch,tapferer König, so besteige die Thürmc Deiner Al-hambra, überschaue unsere Legionen Reih um Reihevor Deinen Mauern, und wende dann Deine Augen