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ans cin tapferes Volk, das nicht menschlicher Kraft,sondern dem Hunger und dem »ncrforschlichcn WillenGottes erlegen ist."
„(eure Beherrscher, edler Christ, sollen unsereAmwort haben, vielleicht eh die Nacht anbricht. UndDn, braver Ritter, der einem König eine bittere Bot-schaft gebracht hat, empfange mindestens nnsern Dankfür ein Benehmen, das den Inhalt derselben möglichstmildern wollte. Unser Wcssir wird in Dein Gemachsolche Zeichen der Erinnerung bringen, wie sic Gra-nadas Monarch noch zu geben vermag.,,
„Mnsa," nahm der König wieder das Wort, alsdie Spanier abgetreten waren — „Du hast Alles an-gchört. Was ist der letzte Rath, den Dn DeinemOberhanptc crthcilcn kannst?"
Der kühne Mohr hatte mit Mühe bis zu dieserAufforderung gewartet, um Gesinnungen laut werdenzu lassen, die nur der Tod ans dieser Hcldcnbrnst ver-drängen konnte. Er erhob sich, stieg von seinem Sitzeherab, stellte sich etwas unter den König und sprach,das Gesicht der verschiedenartigen Menge zugcwcndct,die Alles in sich faßte, was von Weisheit oder Tapfer-keit in Granada noch übrig war, also:
„Warum uns ergeben? ZwcimalhnndcrttäuscndEinwohner sind noch innerhalb unserer Mauern; unterdiesen mindestens zwanzigtanscnd Mohren, die Armeund Schwerter haben. Warum »ns ergebe»? Zwardrängt uns Hunger; aber soll er, der den Löwenfurchtbarer macht, den Menschen feiger machen? Vcr-