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„O Boabdil," sprach der Veteran mit gebrochenerStimme, während die Thronen ihm die Wangen herabflössen, „Sohn eines Geschlechtes von Helden undKönigen, wäre doch Dein Diener heute todt ans DeineSchweNc gefallen und der Mund eines inohrischcnEdcln nie durch die Worte entweiht worden, die ichje>>t anS-prcche. Unser Zustand ist hoffnungslos: un-sere Borratdsbä'nscr sind wie der-Sand in der Wüste;weder für Mensch noch Thier ist Leben in ihnen. DasKriegsroß, daS sonst den Helden trug, wird jetzt alsdessen Speise verehrt, und die Bevölkerung der Stadtschreit mit Einer Stimme nach Ketten und Brod! —Ich bin fertig."
„Laßt die Gesandten Egyptens herein," sprachBoabdil, nachdem Abdelmclic sich zurückgezogen. EinePan c entstand; einer der Vorhänge am Ende desSaales wurde weggezogen, und mit der langsamen,gesetzten Majestät seines Volks und Landes schritt eindunkelbrauner- Zug hervor, Abgeschicktc des Soldansvon Egypten. Sechs von ihnen trugen kostbare Ge-schenke, in edelm Gestein und Waffe» bestehend, undzuletzt kamen vier verschleierte Sklavinnen, deren Schön-heit der Stolz des alten Nilthals gewesen war.
„Sonne Granadas und Morgenstern der Gläubi-gen," nahm der Oberste der Egyptcr das Wort, „meinHerr, der Soldan von Egypten, die Wonne der Weltund der Roscnbanm des Orients, antwortet also aufdie Briefe Voabdils: Er bedauert, die von Dir ge-wünschte Hülfe nicht schicken zu können, und findet