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„Licht dcr Gläubigen," crwl'cdcrtc der Mohr, „csist nicht mehr ein Lager, — es ist bereits eine Stadtgeworden. Nenn spanische Flecke» wurden mit dcrArbeit beauftragt: Stein ist an die Stelle des Zeit-liches getreten; Thiirmc und Straßen erheben sich wiedas Werk eines Zauberers, und dcr »»gläubige Könighat geschworen, seine neue Stadt nicht zu verlassen,bis seine Fahne auf Granadas Mauern weht."
„Weiter," sagte Boabdil ruhig.
„Krämer und Händler komme» täglich in Mengedorthin; dcr ganze Ort ist ein Bazaar; Alles wasunserer hungernden Stadt zu Gut kommen sollte,strömt seine Fälle auf jenen Markt aus."
Boabdil winkte dem Mohre» sich zurückzuzichcnund ein Alfaqui trat an dessen Stelle.
„Nachfolger des Propheten und Liebling dcr Welt,"sprach derselbe, „die Maquis und Scher Granadasbeschwören Dich ans ihren Kniccn auf ihre Stimme zuhören. Sie haben das Buch des Schicksals befragt,sic habe» ein Zeichen vom Propheten erfleht, und ihrErfund war, daß dcr Glanz gewichen ist von DeinerKrone und Deinem Volke. Granadas Fall ist vomGeschick voraus bestimmt — Gott ist groß!"
„Ihr sollt meine Antwort sogleich erhalten," cnt-gegnctc Boabdil. „Abdclmclic, tritt vor."
Aus dcr Menge trat ein bejahrter Mann mitweißem Bart, dcr Befehlshaber dcr Stadt.
„Sprich, alter Mann," sagte dcr König.