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bendcn verkaufte dcr Mönch seinen Auftrag. EineGeschichte, daß ihm im Gebirg von Bewaffneten dcrWeg verlegt und er seiner Briefe an die Acbtissin be-raubt worden, bietet sich dem Mönch leicht dar. DcrLiebende nahm das Kleid desselben sammt den Briefenund eilte hierher. Lcila! geliebte Lcila! sich ihn zuDeinen Füßen!"
Dcr Mönch hob die Kappe auf, stürzte auf einKnie nieder und die Züge des Prinzen von Spanienstraltcn in das Antlitz der Erschrockenen.
„Ihr!" sprach Lcila, das Gesicht abwcndcnd undumsonst die Hand, die er gefaßt, loszumachcn suchend.„Das ist wahrhaftig grausam! Ihr, die Ursache sovieler Leiden — so übler Nachrede — solcher Vor-würfe !"
„Ich will Alles wieder gilt machen!" rief DonJuan glühend. „Ich allein, ich wiederhole cs, habedie Macht, Dich in Freiheit zu setzen. Du bist keineJüdin mehr; — Du bist Eine unseres Glaubens; keineSchranke steht mehr zwischen unserer Liebe. So ge-bieterisch mein Vater — so dunkel und grausig dieneue Macht, die er in seinen Landen voreilig einsührt:dcr Erbe zweier Königsthrone ist glcichwol nicht soarm an Einfluß und an Freunden, um dem Weib sei-ner Liebe nicht eine unverletzliche Freistatt gegen Prie-ster und Despoten bieten zu können. Flieh mit mir;verlaß dieses schaudrigc Grabgewölbe, eh dcr letzteStein sich auf immer über Deinem Haupte schließt!Ich habe Pferde und Gcwaffnetc zur Hand. Diese