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bereit und gerüstet ist. Vertraue in mich, mein Kind;ich bin kein grimmer Inquisitor, der Deine Worte zuDeinem Nachthcil zu verdrehen sucht. Ich bin keinbitterer, mürrischer Sclbstpeiniger. Noch schlägt unterdiesem Gewände ein menschliches Herz, das Gefühlfür menschliche Schmerzen hat. Vertraue ohne Furchtin mich. Grant Dir vor dem Schicksal nicht, dasman Dir aufzwäugcu will? Bebst Du nicht zurück?Möchtest Du nicht frei scpn?"
„Nein," crwicdcrtc die arme Novizin; aber dieVerneinung kam schwach und unentschlossen aus ihremMunde.
„Halt an," cntgcgnctc der Mönch, und sein TonWard angelegener; „halt an — noch ist cS Zeit."
„Nein," versetzte die Novizin, mit einiger Ver-wunderung in der Miene aufblickcnd; „nein; war' ichauch schwach genug, so ist ein Entkommen jetzt dochunmöglich. Welche Hand könnte die Klostcrthorc auf-ricgcln?„
„Die meinigc!" rief der Mönch mit Nachdruck.„Ja, ich habe diese Gewalt. In ganz Spanien istmir Ein Mensch, der Dich retten kann, und derbin ich."
„Ihr?" stammelte die Novizin und schaute miteiner Mischung von Staunen und Schrecken ans ihrenseltsamen Besuch. „Und wer scpd Ihr, der dem Be-schluß dieses Thomas von Torquemada widerstrebendarf, vor welchem sich, wie man mir sagt, selbst die