Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
24
Einzelbild herunterladen
 

Einfluß seit den letzten Siegen der Mohren wundersamzugcnommcn hatte, die Nothwendigkeit vor, die HeereFerdinands in der Entfernung zu beschäftigen. ZurFörderung dieser Maßregel schlug er vor, er selberwolle sich nach Cordova wagen, dort, in ihrem altenKönigreiche, die Mauren, deren Hoffnungen durch dieneuen Triumphe BoabdilS wahrscheinlich entflammt wor-den wäre», insgeheim aufzuwiegcln suchen und minde-stens eine solche Gahrung Hervorrufen, daß der Könighinlängliche Zeit gewänne, seine Entwürfe zur Aus-führung zu bringen und seine Macht durch Hülfe seinerVerbündeten zu starken.

Die Vorstellungen Almamcns trugen endlich überBoabdil, der sich von seinem geheiligten Führer nurmit Widerstreben trennte, den Sieg davon, und eSward zuletzt beschlossen, der Jsraclitc sollte augen-blicklich abrcisc».

Als er seinen einsame» Weg nach Hause zurück-kchrtc, horte er sich plötzlich in hebräischer Spracheanrcdcn. Schnell wendete er sich um und erblickteeinen alten Mann in jüdischer Tracht: er erkannte inihm Elias, einen der Reichsten und Angesehensten vomStamme Israels.

»Verzeih mir, weiser Landsmann I" sagte der Jude,und beugte sich bis zur Erde,aber ich vermag derVersuchung nicht zu widerstehen, mein Vcrwandtschafts-recht mit Jemanden geltend zu machen, durch welchendas Horn Israels so triumphirend erhöht werdenkann."