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Abschncidung des Proviants für die Hauptstadt zu hin-dern, sollte letztere abermals belagert werden. Dort-hin also trug er, begleitet von Muss, seine siegreicheFahne.
Am Abend vor seinem Aufbruch trat Almamenvor Boabdil. Seit dem Abmarsch Ferdinands wareine große Veränderung über den Santo» gekommen;die gewohnte Festigkeit seiner Züge war dahin; seineAugen eingesunken und hohl; sein Benehmen zerstreutund träumerisch. Wirklich bildete die Liebe zu seinerTochter den einzigen Hellen Punkt in seinem Charakter,und diese Tochter befand sich in der Gewalt des Kö-nigs, der den Vater zu der Folter der Inquisitionvcrurthcilt hatte! Welchen Gefahren konnte sic nichtauögcsctzt sepn durch den unduldsamen Vckchrungscisir!und mochte diese zarte Gestalt, dieses milde Herz denfurchtbaren Werkzeugen trotzen, die man ihr vielleichtzur Einschüchterung vorgcwicscn? „Besser," dachte er,„sic stirbt, selbst durch die Folter, als daß sic diesenverhaßte» Glauben annimmt." Zn grimmiger Qualknirschte er mit den Zähnen, mochte er sich nun diesenoder jenen Fall als cingctretcn verstellen. SeineTräume, seine Bestrebungen, sein Rachedurst, seineEhrbcgicrdc — alles verließ ihn: eine einzige Hoff-nung, ein einziger Gedanke bcmeistcrtc sich gänzlichseiner stürmischen Leidenschaften und seines ränkcvollcnVerstandes.
Zu dieser Stimmung kam der vorgebliche Santo»zu Boabdil. Er stellte dem Könige, auf welchen sein