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flog und fast durch jede Schießscharte und Spalte i»den Thurm drang.
„Beim heiligen Grab I" rief der heldenhafte Be-fehlshaber des Schlosses zähneknirschend, „sie unter«minircn den Thurm und wir werden unter seinen Trüm-mer» begraben ! Schaut einmal, Gonsalvo! bemerktIhr keinen Spccrfltmmcr dort drüben ans den Bergen?Meine Angen sind vom Wachen stumpf geworden."
„Ach, braver Mcndo, es ist bloS der Schein derSonne ans dem Schnee — aber immer ist noch Hoff-nung . . . ."
Die Worte endigten mit einem plötzlichen, gel-lenden TodeSschrci, und entseelt stürzte der Antwor-tende neben Qucrada nieder, das Gehirn von einemBolzen aus einer maurischen Armbrust zerquetscht.
„Mein bester Krieger!" sagte Qucrada; „Friedesei mit ihm! Holla! seht ihr, wie jener wüthcndeUngläubige die Minirer antreibt? Beim Himmel, csist Der mit dem weiße» Banner! — cS ist der Zau-berer ! Zielt nach ihm! er befindet sich außerhalb desSchirmdachcs!"
Zwanzig Wurfspieße, von schwachen, entnervtenArmen geschlendert, fielen unschädlich um Almamcn her,und als er, das berüchtigte Banner schwingend, wie-der hinter dem Gerüste verschwand, war cs den Spa-niern beinah, als könnten sie sein satanisches Hohn-geläcbtcr hören.
Der sechste Tag kam und das Werk des Feindeswar vollendet. Der Thurm, gänzlich untergraben,