Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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flog und fast durch jede Schießscharte und Spalte i»den Thurm drang.

Beim heiligen Grab I" rief der heldenhafte Be-fehlshaber des Schlosses zähneknirschend,sie unter«minircn den Thurm und wir werden unter seinen Trüm-mer» begraben ! Schaut einmal, Gonsalvo! bemerktIhr keinen Spccrfltmmcr dort drüben ans den Bergen?Meine Angen sind vom Wachen stumpf geworden."

Ach, braver Mcndo, es ist bloS der Schein derSonne ans dem Schnee aber immer ist noch Hoff-nung . . . ."

Die Worte endigten mit einem plötzlichen, gel-lenden TodeSschrci, und entseelt stürzte der Antwor-tende neben Qucrada nieder, das Gehirn von einemBolzen aus einer maurischen Armbrust zerquetscht.

Mein bester Krieger!" sagte Qucrada;Friedesei mit ihm! Holla! seht ihr, wie jener wüthcndeUngläubige die Minirer antreibt? Beim Himmel, csist Der mit dem weiße» Banner! cS ist der Zau-berer ! Zielt nach ihm! er befindet sich außerhalb desSchirmdachcs!"

Zwanzig Wurfspieße, von schwachen, entnervtenArmen geschlendert, fielen unschädlich um Almamcn her,und als er, das berüchtigte Banner schwingend, wie-der hinter dem Gerüste verschwand, war cs den Spa-niern beinah, als könnten sie sein satanisches Hohn-geläcbtcr hören.

Der sechste Tag kam und das Werk des Feindeswar vollendet. Der Thurm, gänzlich untergraben,