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furchtbar im Kampf, war; wenn in diesen hohlen Ge-beinen noch der unsichtbare Geist wohnt, so höreDeinen reuigen Sohn. Vergib ihm, weil es noch Zeitist, die Empörung seiner wilden Jugend, und wollemit Deiner kühnen Seele ihn von seiner Schwäche undZweifclsucht kräftigen. Ich gehe in die Schlacht, ohneauf das Zeichen zu warten, das D» mir anbefohlcn.Laß die Buße für eine Raschheit, zu welcher michdas Schicksal hindrängt, nicht auf mein Volk, sondernauf mich allein fallen. Und erliege ich im Kampf,so möge mein düsteres Geschick mit mir zu Grabe gehen,und ein würdigerer Herrscher, meine Fehler wieder gutmachend, Granada aufrecht erhalten!"
Als Boabdil die Augen aufschlug, fröstelte dasungcmildcrtc Grinsen des grauenhaften Hauptes, nochgrausiger erscheinend durch das Leben nachäffcudc Diademund Königsgewand, den Sturm und die Angst seinesHerzens zu Eis ein. Er schauderte und stand mit einemtiefen Seufzer auf, aber als sein Blick mechanisch demausgcstrccktcn Arm des Gerippes folgte, sah er miteinem Gemisch von Freude und Schrecken den bisher stetsbewegungslos gestandenen Zeiger der Scheibe lang-sam weiter rücken, und auf dem so lange und unge-duldig ersehnten Wort stehen bleiben. „Waffnc dich!"rief der König — „lese ich recht? Ist mein Gebeterhört?" Ein-tiefer Ton, wie von einem unterirdischenDonner, wogte durch das Gemach und im gleichenMoment öffnete sich die Wand und der König sah dielang erwartete Gestalt Almamcn'S, des Zauberers,Bulwer's Romane. I-XXVI. 2