Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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freilich nur in einzelnen Anfällen und Blitzen, ausge-zeichnet hatte.

Allah Akbar! Gott ist groß!" rief er,wir wol-len nicht hier bleiben, bis cs den Feinden beliebt, denAdler wieder in sein Nest zu schließen. Sic haben unsverlassen wir wollen ihnen nach! Ruft unsre Ma-quis, wir wollen einen heiligen Krieg verkünden! DerHerr des letzten Mohrenlandes steht im Feld. In jedemDorf, worin ein Moslem, soll unsere Mahnung er-schallen, und alle Söhne unsres Glaubens sollen sichsammeln um unsre Fahne!"

Lange lebe der König!" riefen die Edel» mitEiner Stimme.

Verliert keinen Augenblick!" nahm Jener wiederdas Wortans zur Vivarrambla, ordnet die Trup-pen! Mnsa fuhrt die Reiterei, ich selbst das Fuß-volk. Ehe die Sonne jenen Wald erreicht, muß dasHeer auf dem Marsche scpn."

Rasch und freudig verließen die Krieger den Palast;Doabdil, aber, sobald er allein, sank wieder in diegewohnte Unentschlossenheit zurück. Nachdem er einigeMinuten in ängstlichen Gedanken auf und abgcschrittcn,verließ er plötzlich die große Halle und durcheilte diegeheimeren Gemächer des Palastes, bis er an eine starkmit Eiscnbändcrn verwahrte Thür gelangte. Gleich-wol öffnete sich dieselbe leicht einem Schlüffclchcn,das er im Gürtel trug, und Boabdil befand sich ineinem kleinen runden Zimmer, das dem Anschn nachkeine weitere Thür oder sonstigen Ausgang hatte; der