schönstenGedichtedie plötzliche Erscheinung eines UngeheuernSchicksals in dem Kreise leichtsinniger Freude beschreibt, soschenkt er dem, der die Welt in Parabel oder Lied belehrt,das Recht, das Gespenst zu beschwören. Es ist nützlichzuweilen aus der ruhigen Alltäglichkeit, welche unser ge-wöhnliches Leben umgibt, aufgeweckt zu werden,- ein Hel-les, stetiges und dauerndes Licht auf die dunkleren Geheim-nisse des Herzens, auf die Grüfte und Höhlen der sozialenZustände zu werfen, aufwelche wir den Markt und den Palastbauen. Wir erholen uns von dem Schauer und der halbungläubigen Verwunderung, um genauer unser innerstesund geheimes Selbst zu betrachten. In dem, der nur denVerstand bildet, und Herz und Geist wüst und todt liegenläßt, der sich ewig um die Achse des JchS dreht, nicht er-wärmt von Liebe, nicht geleitet durch die Anziehungskraftdes Wahren, liegt der Keim, den das Schicksal zur SchuldOliviers DalibardS emporreifen lassen kann. Möge der,welcher nur vermittelst der Sinne lebt, der die Schwingen derPhantasie im bunten Lichte verdorbenen Genusses sonnt, gie-rig den Reiz des Vergnügens suchend, und die Arbeitscheu fliehend, dessen Fähigkeiten auf den Bereich sinnlicherWahrnehmungen beschränkt find, dessen Muth sogar nurNervenstärke ist, der nur das Thier entwickelt, während erden Menschen erstickt, auf die, Schurkerei Varney'S blicken,und entsetzt vor dem vergrößerten Schatten seiner Selbst,vor dem bleichen Bild des Spiegels zurückschaudern! Mögendie, welche mit Kraft zu herrschen und mit Leidenschaften dieseKraft zu beflügeln, ohne Rücksicht zum Ziele eilen möchten,
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