Druckschrift 
7 (1847)
Entstehung
Seite
79
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verstrichen waren, blickte er wieder auf den Senat und dieAbtei, und sah die Pforte des «inen sich vor seinem entschlos-senen Tritt aufthun, und erblickte im Geiste das ruhmvolleGrab, das Kopf und Herz ihm in den andern gewinnensollten.

Aber oft, wenn er den eisigen Hauch der Erfahrungfühlte, wenn jener kalte Skeptizismus, welchen Menschen-kenntniß und das durch den Beruf deSJuristen erklärliche Miß-trauen leicht erzeugen, die alte, edle Glut deS Ehrgeize» zu demEgoismus erbleichen machte, der die Prosa der That ist, daumschwebte ihn das Bild des holden Wesens, an das sichalle seine Jugendbestrebungen anknüpften, von dessen ein-fachen Lippen edle und anmuthige Gedanken geflossen wa-ren , wie Helle Wasser aus reinen Quellen; und selbst dieLuft um ihn wurde wärmer, wie ein lebendiger Odem.Dieses Bild, die heiligen Erinnerungen, die sich damit ver-banden, der ernste Schmerz, den es hinterlaffen, schien ihnbeständig zu umschweben, wie der sichtbare Geist seiner ei-genen Jugend, und verbannte mit seinen reinen Augen diekälteren und härteren Gestalten, in die sich die Gedankenleicht kleiden, wenn wir älter werden, und lächelte ihn beiedlen Gedanken und hoher That mit der beistimmendenFreude einer Schwester an.

Viel länger dauerte es, ehe Percival zu den Pflichtendes wirklichen Lebens zurückkehren konnte. Ziellos und hoff-nungslos floh er sein Vaterland, als könne er sich selbstentfliehen! Aber allmälig gelangte auch bei ihm das An-denken an Helenen zu seiner wahren und rechten Einwir-