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7 (1847)
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stützt, halb gezogen die Züge, ob durch Schmerz oderLeidenschaft, verzerrt taumelte der, der Lucretia'S Ge-heimnis; entdeckt, der ihr Verbreche» an's Tageslicht ge-bracht, auf die Schwelle. Nach der Stelle hin, auf der siefaß, mit seinem langen mageren Arme deutend rief er aus:Faßt sie ich klage sie an von Gesicht zu Gesichtvon wegen des Mordes ihrer Nichte wegen ich sagtees Ihnen, Sir ich sagte Ihnen"

Madame!" nahm Kapitän Greville das WortSie sehen sich hier von diesem Zeugen des fürchterlichstenVerbrechens angeklagt, das nur ein Mensch begehe» kann.Gebe Gott, daß Sie unschuldig sind. Ihre Nichte lebt janoch, gebe Gott, daß ihr Tod nicht ans die Hände einerVerwandten zurückfalle."

Lucretia die den stieren Blick fast bewußtlos vonEinem der Männer zum Andern schweifen ließ, schwiegaber um ihre Lippen zuckte zornige Verachtung; wilder Trotzzog noch immer diese Stirn in Falte». Endlich sagte sielangsam, und zu Ardworth gewandt:

Wo ist mein Sohn? Sie behaupten, er sep in diesenMauern rufen Sie ihn, daß er seine Mutter schütztGeben Sie mir wenigstens meinen Sohn meinen Sohn!"

Die letzten Worte wurden durch einen neuen Ausbruchvon Wuth ihres Anklägers übertäubt. In den gröbstenSchmähungen, die seine Erziehung ihn gelehrt hatte, inall der pöbelhaften Sprache seines rohen Dialekts inder ganzen ungebändigten Wildheit seines Tones, Blicksund Wesens, das einmal erregte Leidenschaft der Hefe und