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muth nicht, lvelchc Hclcncns Antwort lund thal; er nahmdie letztere wörtlich, ihm war, als wenn eine Bürde vanseinem Herzen genommen wäre, und indem er mit Ent-zücken ihre Hand küßte, rief er: „Ja, diese Hand soll bald,o, recht bald mein sehn! Da Dn hoffst, fürchte ich nichtsmehr. Du ahnst nicht, warum Deine Worte mich erquickthaben, denn ich verlasse Dich jetzt, wenn auch nur ans we-nige Stunden, und ich werde jene Worte wiederholen —sic werden mir im Oh'r, im Herzen tönen, bis wir einan-der Wiedersehen."
„Mich verlassen!" sagte Helene erbleichend und seineHand stärker drückend. Das arme Kind empfand in seinerNahe einen geheimnißvollcn Schutz.
„Aber höchstens ans einen Tag. Mein alter Vormund,von dem wir so oft sprachen, ist ans dem Wege nach Eng-land — vielleicht schon jetzt in London. Er hat einige falscheAnsichten über Deine Tante — sein Benehmen ist schlichtund rauh. Es ist nothwendig, daß ich ihn sehe, bevor erhierher kommt. Du weißt, wie empfindlich der Stolz Dei-ner Tante ist — ich muß ihn daraus vorbcreiten, daß er siehier finden wird — Du verstehst?"
„Welche Ansichten gegen meine Tante? Kennt er sicdenn?" fragte Helene; und wenn ein Gefühl wie Argwohndiese reine Seelenunschuld bewohnen konnte, so beunruhigtesie jetzt dies Gefühl gegen die stvcngc Verwandte, derenArme sie nie umschlungen, deren Lippen nie über die Ver-gangenheit gesprochen hatten, deren Geschichte ein versie-geltes Buch war.