bewegungslos an der Balustrade lchnlc. Varnep wartodtcublaß und seine gewöhnlich so voll gerundete» Wangenzeigten durch die Erschlaffung ihrer Muskeln eine neue unddüstre Aufregung an. Allein Percival achtete darauf nicht,als er ihn ernst am Arm nahm und ihn in den Gartenführte, wo er, nach einer peinlichen Pause, sagte:
„Varnep, ich hin im Begriff, Ihnen zwei Fragen vor-zulegen , die Sie wegen Ihrer genauen Bekanntschaft mitMadame Dalibard wohl werden beantworten können, wo-bei ich jedoch, aus leicht zu erkennenden Gründen, dasstrengste Vertrauen in Anspruch nehme. Sie werden wedergegen sie, noch gegen Helene etwas von meinen Wortenerwähnen."
Varnep starrte unruhig auf PcreivalS ernstes Gesichtund gab das geforderte Versprechen.
„Nun, erstlich, welches Vergehen hat Madame Dali-bard aus meines Oheims Hause, aus dem Hause Laughtonhier vertrieben? —Zweitens, welches Verbrechen legt manMr. Mainwaring, HelenenS Vater, zur Last?"
„Was das Erste betrifft," sagte Varnep, der seine Fas-sung wieder gewann, „so glaubte ich Ihnen schon gesagt zuhaben, daß Sir MilcS ein stolzer Mann war und daß er —weil er kindische Liebelei zwischen seiner Nichte Lucretia(jetzt Madanie Dalibard) und Mainwaring entdeckte, hersie nachher wegen HelenenS Mutter verließ — daß er des-halb sein Testament änderte, — „sie ans seinem Hause ver-trieb" ist ein zu harter Ausdruck. Das ist Alles, was ich
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