Druckschrift 
7 (1847)
Entstehung
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Percival'S Phantasie beschäftigte sich in der That sehrwenig mit den Geheimnissen der Korrespondenz Ardworth'S.Sein Verstand faßte den Inhalt der Worte kaum, die seinAuge mechanisch überflog.

Und der Brief, welcher den Besuch der Madame Dali-bard in dem ihr so feierlich verbotenen Hause meldete, warunterwegs zu seiner Mutter; ja, er konnte dieselbe nun-mehr fast erreicht haben. Greville befand sich auf demWege; ja, da seines Vormunds Brief von London auSgc-gangen war, so befand er sich heute vielleicht schon in Cur-zonstreet. Wie wünschenSwerth war es, ihn zu sehen, be-vor er Langhton erreichte, um ihn auf Madame Dalibard'SBesuch vorzubereiten; ebenso auf Helenens Krankheit; umihm die Lage zu erklären, in welcher er sich befand, und desalten.Soldaten rauhes, liebreiches Herz mit seiner Liebeund seiner Bedrängniß auszusöhnen! Er fürchtete dasZusammentreffen mit Greville nicht; er sehnte sich darnach.Er brauchte einen Rathgeber, eineu Vertrauten, einenFreund. Plötzlich seine Gäste aus seinem Hause zu ent-lassen, war unmöglich. Helenen wegen ihres VaterS Ver-brechen aufzugeben, oder wegen der Schuld ihrer Tante,(welcher Art dieselbe auch seyn mochte eine deutlicheErklärung war nicht gegeben,) das kam ihm nicht in denSinn! Ilnd gleichwohl, hätte er, bevor er Helenen gesehen,oder selbst nachdem er ste einmal gesehen, vernommen, daßihr Name von einer Schmach befleckt sey, so würde jenercigenthümlich» Stolz, der ihm als ein Bestandtheil derBulwer'i Romane VXVIl. 2