Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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junger Mann von ungezwungenen Manieren eingctrcten,de» eine halbe Stunde vorher ein Miethcabriolet vor derThüre des Hotel abgesetzt hatte.

ES war Baptistin nicht schwer geworden, ihn zu er-kennen; er erblickte in ihm wirklich den großen jungenMann mit kurzen, blonden Haaren, rothem Barte, schwar-zen Augen, dessen frischrothc Gesichtsfarbe und blendendweiße Haut ihm sein Herr bezeichnet hatte.

Als der Graf in den Salon trat, lag der jungeMann, in der Zerstreuung seinen Stiefel mit einem Röhr-chen mit goldenem Knopfe peitschend, auf dem Sopha auS-gestreckt.

Sobald er Monte Christo wahrnahm, stand errasch auf.

Der Herr Graf von Monte Christo?" fragte er.

Ja, mein Herr," antwortete dieser,und ich habeWohl die Ehre, mit dem Herrn Grafen Andrea Cavalcantizu sprechen?"

Der Graf Andrea Cavalcanti," wiederholte derjunge Mann, diese Worte mit einer äußerst freien Ver-beugung begleitend.

Sie müssen ein Beglaubigungsschreiben für michhaben?" sagte Monte Christo.

Ich sprach nicht davon wegen der Unterschrift, welchemir seltsam vorgekommen ist."

Nicht wahr, Simbad der Seefahrer?"

Ganz richtig. Da ich aber nie einen anderen Sim-bad den Seefahrer kannte, als den ans Tausend undeine Nacht . . ."

Wohl, es ist einer von seinen Abkömmlingen, einsehr reicher Freund von mir, ein mehr als origineller,beinahe närrischer Engländer, der mit seinem wahrenNamen Lord Wilmore heißt."

Ah! das erklärt mir die Sache," versetzte An-brea.Dann geht cs vortrefflich. Es ist derselbe Eng-länder, den ich kennen gelernt habe ... in . . . ja,sehr gut! . . . Mein Herr Graf, ich bin Ihr Diener."