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11/14 (1846)
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einer Schönheit, die ich nicht zu schätzen weiß, den» ichbin ein Unwürdiger."

Sie sprechen bereits davon, als ob Sie ihr Gattewäre»."

Oh!" rief Albert nmherschancnd, um ebenfalls znsehen, was Lucicn machte.

Wissen Sic," sagte Monte Christo, die Stimmedämpfend,wissen Sic, daß Sie mir nicht sehr enthu-siastisch für diese Hcirath zn sein scheinen."

Fräulein Danglars ist zu reich für mich, und daserschreckt mich," erwiederte Morccrf.

Bah!" versetzte Monte Christo,ein schöner Grund:sind Sie nicht selbst reich?"

Mein Vater hat so etwas ... wie fünfzigtanscndFranken Rente und wird mir vielleicht zehn bis zwölf beimeiner Vcrheirathnng geben."

Das sicht allerdings bescheiden aus, besonders inParis," sagte der Graf;aber das Vermögen ist nichtAlles ans dieser Welt, ein schöner Name und eine hohegesellschaftliche Stellung haben auch ihren Werth. IhrName ist berühmt, ihre Stellung glänzend, der Graf vonMorcerf ist ein Soldat, und man liebt es, die Unantast-barkeit eines Bayard mit der Armuth von Dugesclin sichvermählen zu sehen; die Uneigcnnützigkcit ist der schönsteSonnenstrahl, in welchem ein edler Degen erglänzen kan».Ich finde im Gegentheil diese Verbindung im höchstenGrade paffend: Fräulein Danglars bereichert Sie undSie adeln das Fräulein!"

Albert schüttelte den Kopf und blieb nachdcnkcnd.

Es ist dabei noch etwas Anderes," sagte er.

Ich gestehe, daß ich diesen Widerwillen gegen einjunges, reiches und schönes Mädchen nicht zu begreife»im Stande bin," sagte der Graf.

O mein Gott!" rief Morcerf,dieser Widerwillen,wenn wirklich ein Widerwillen stattflndct, kommt nichtganz von meiner Seite."

Der Graf »: Monte Christo. III. 15