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11/14 (1846)
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mir die Lust von Neapel. Wir reisten durch Bologna,Perugia und Nom."

Ah I so ist cs, mein Fräulein," rief Monte Christo,als genügte diese einfache Andeutung, um seine Erinne-rungen festzustellen.Es war in Perugia am Tage desFrohnlcichnamsfesteS, im Garten deö Gasthauses zurPost, wo der Zufall uns vereinigte, und wo ich, wieich mich nun entsinne, Sie zu sehen die Ehre gehabthabe."

Ich erinnere mich der Stadt Perugia vollkommen,mein Herr, und ebenso des Gasthauses zur Post und desFestes, von dem Sie sprechen," sagte Frau von Ville-fort;aber ich mag mich befragen, wie ich will, ichmuß mich meines Gedächtnisses schämen, denn ich ent-sinne mich nicht, die Ehre gehabt zu haben, Sie dort zusehen.

Es ist sonderbar, ich auch nicht," sagte Valentineihre schönen Augen zu Monte Christo aufschlagcnd.

Ah! ich erinnere mich wohl," rief Eduard.

Ich Witt Ihnen helfen, Madame," versetzte derGraf.Der Tag war glühend heiß; Sie erwartetenPferde, welche wegen der Feierlichkeit nicht kamen. DasFräulein entfernte sich in die Tiefe des Gartens, undIhr Sohn verschwand einem Vogel uachlaufend."

Ich erwischte ihn, Mama, Du weißt, ich riß ihmdrei Federn aus dem Schweife," sprach Eduard.

Sie, Madame, Sie verweilten unter der Wein-laube; erinnern Sie sich nicht, daß Sie auf einer Stein-bank sitzend, während, wie gesagt, das Fräulein vonVillefort und Ihr Herr Schn sich entfernt hatten, ziem-lich lange mit irgend Jemand plauderten?"

Ja, wahrhaftig, ja," sprach die junge Frau er-röthend,ich entsinne mich dessen, mit einem Manne, derin einen langen wollenen Mantel gehüllt war . . . miteinem Arzte, glaube ich."

Ganz richtig, Madame, dieser Mann war ich; ichwohnte seit vierzehn Tagen in dem genannten Gasthofe