Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
157
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Seit einer Viertelstunde/"'

Und auf diese Art haben meine Schwester und meinSchwager nur fünf und zwanzig tausend Franken Rente,"fügte Maximilian lächelnd bei.

Marimilia» hatte kaum seine Erzählung/während dersich das Herz des Grafen immer mehr aurdehnte,vollendet, als Emmanuel, aufgefrischt durch einen Hutund einen Oberrock, wieder erschien; er grüßte wie einMann, der den Werth des Besuches kennt, ließ denGrafen das kleine Luststück umgehen und führte ihn indas HauS.

Der Salon war bereits von Blume» durchduftet,welche nur mit großer Mühe in einer ungeheuren japa-ncstschen Vase mit natürlichen Handhaben zusammen-gehaltcn wurden. Hübsch gekleidet und zierlich frisirt(sie hatte dieses große Werk in zehn Minuten vollendet),trat Julie hervor, um den Grafen bei seinem Eintritt zuempfangen.

Man hörte die Vögel in einer benachbarten Volierezwitschern; die Zweige von Bohnenbäumen und Acaciendienten mit ihren hcrcinhängendcn Blüthenbüschcln denblauen Sammetvorhängen als Stickerei. Alles athmctein diesem kleinen Winkel Ruhe, von dem Gesänge desVogels bis zu dem Lächeln der Gebieter.

Der Graf hatte seit dem Eintritte in das HauS dieganze Fülle dieses Glückes in sich aufgenommen; er bliebauch stumm und träumerisch, und vergaß, daß man ihnanschaute und von ihm die Wiederaufnahme des nachden ersten Komplimenten unterbrochenen Gespräches zu er-warten schien.

Endlich bemerkte er dieses beinahe unschicklich gewor-dene Stillschweigen, entriß sich mit aller Anstrengungseiner Träumerei und sprach:

Madame, verzeihen Sie mir meine Gcmüthsbewc-gnng, welche Sie, die Sie an den Frieden und an dasGlück, das ich hier treffe, gewöhnt sind, in Erstaunensetzen muß; doch für mich ist die Zufriedenheit auf