Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
152
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Wenn die Wagen vor dem Eingang anhaltcn woll-ten, mußten sie eine Wendung machen, um einen Was-serstrahl zu vermeiden, der aus einem grottcnartigcnBassin hervorsprang.. . ein Prachtwcrk, das viel Eifer-sucht in dem O-nartiere veranlaßt hatte und die Ur-sache war, warum mau dieses HausKlcin-Versaille"nannte.

ES bedarf nicht der Erwähnung, daß in dem Bassinrothc und gelbe Fische in großer Anzahl sich lustig um-hertriebcn.

Ucbcr einem Stockwerke aus Küchen und Kellernstehend, hatte das Haus, außer dem Erdgeschoße, nochzwei volle Stockwerke; die jungen Leute hatten cs, mitdem was dazu gehörte, nämlich mit einer ungeheurenWerkstätte, zwei Pavillons im Hintergründe eines Gar-tens und in dem Garten selbst gekauft. Emmanuel sah mitdem ersten Blicke, daß bei dieser Anordnung der Gebäu-lichkeiten eine Speculation zu machen war; er behielt fürsich das Haus, die Hälfte des Gartens und zog eineLinie, das heißt er erbaute eine Mauer zwischen sich undden Werkstätten und vermicthete diese nebst den zwei Pa-villons und den dazu gehörigen Gartentheilen; hiedurchwohnte er um eine sehr mäßige Summe und ebenso gutfür sich abgeschlossen, wie der ängstlichste Eigcnthümereines Hotel im Faubourg Saint-Gcrmain.

Das Speisezimmer war von Eichenholz, der Salonvon Mahagoni und blauem Sammet, das Schlafzimmervon Citronenholz und grünem Damast; überdies fandensich hier ein Arbcitscabinet für Emmanuel, der nichts ar-beitete, und ein Musikzimmcr für Julie, welche durchauskeine Toiikünstlerin war.

Den ganzen zweiten Stock hatte man Marimilianzur Verfügung gestellt. Man sah hier eine genaue Wie-derholung der Zimmer seiner Schwester, nur hatte manden Speiscsaal in ein Billardzimmer verwandelt, in daser seine Freunde zu führen Pflegte.

Er überwachte selbst die Wartung seiner Pferde