Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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Villcfort schaute Monte Christo mit dem höchste» (

Erstaunen an und fragte! '

Haben Sie Verwandte, Herr Graf?" '

Nein, mein Herr, ich bin allein auf der Welt." iDesto schlimmer." ;

Warum?"

Weil Sie ein Schauspiel hätten sehen können, dasgeeignet gewesen wäre, Ihren Stolz zu brechen. Sic sagen,

Sie fürchten nur den Tod?"

Ich sage nicht, daß ich ihn fürchte, ich sage nur,er könne mich aufhalten."

Und das Alter?" i

Meine Sendung wird vollendet sei», ehe ich alt bin."

Und den Wahnsinn?" s

Ich bin beinahe wahnsinnig geworden, und Siekennen das Ariom non di8 iclem; cs ist ein strafrecht-liches Ariom und gehört folglich zu Ihrem Ressort."

Mein Herr," versetzte Villcfort,es gibt noch etwas iAnderes zu fürchten, als den Tod, das Alter oder denWahnsinn: zum Beispiel den Schlagfluß, diesen Wctter-strahl, der Sie trifft, ohne Sie zu zerstören, und wonachdennoch Alles vorbei ist. Sie sind immer noch, unddennoch sind Sie nicht mehr Sie. Sie, der Sie, wieAriel, zunächst dem Engel standen, sind nur noch eine sträge Masse, welche, wie Caliban, an das Thier grenzt; idas nennt man ganz einfach in der menschlichen Sprache, i

wie ich Ihnen sagte, Schlagstuß. Beliebt Ihne», dieses !

Gespräch i» meinem Hause fortzusetzcn, Herr Graf, sokommen Sie, wenn Sie einmal Lust haben, einen Gegnerzu treffe», der fähig ist, Sic zu begreifen, und begierig,

Sie zu widerlegen, und ich zeige Ihnen meinen Vater,Herrn Noirtier von Villefort, einen der heftigsten Jakobinerder französischen Revolution, das heißt, die glänzendste kKühnheit im Dienste der kräftigsten OMiiisation. einen -Mann, der vielleicht nicht, wie Sic, alle Reiche der Erde ge-sehen, aber zum Umsturz von einem der mächtigsten beigetragen

!